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Maschinenhaus Rempen

Von der Staumauer Schräh gehe ich entlang der Druckstollen bis zum Maschinenhaus Rempen. 

Eine Talstufe tiefer, im Rempen, wurde seit Mai 1922 gleichzeitig an einem kleineren Ausgleichsbecken gearbeitet. Die kleine Staumauer für dieses Becken war zwar «nur» 31,5 Meter hoch und 128,4 Meter breit, aber auch hier mussten die Wasserläufe umgeleitet und die Strasse verlegt werden, um Platz für das Ausgleichsbecken zu schaffen. Mit einer neuen Methode, einer Schienenkonstruktion, konnte die Mauer im Rempen betoniert werden. Aufgrund der kleineren Dimensionen der Mauer und des Ausgleichsbeckens wurde bereits am 31. Mai 1924 mit dem Füllen des 368.000 m³ fassenden Beckens begonnen.
Die obere Stufe im Rempen war im Dezember 1924 betriebsbereit.
Beide Maschinenhäuser waren identisch ausgerüstet. Sie wurden mit vier Francis-Spiralturbinen ausgestattet. An diese Turbinen waren jeweils vier Drehstromgeneratoren angeschlossen. Diese wandelten die Kraft der wirbelnden Turbinen mittels rotierender Elektromagnete in Strom von 8800 Volt um. Um den so erzeugten Strom weiterleiten zu können, wurde die Spannung durch vier Transformatoren auf 50.000 Volt erhöht. 

Das Wasser des Wägitalersees wird über einen Druckstollen zum Wasserschloss und Apparatehaus oberhalb Rempen und von dort über zwei oberirdische Druckleitungen zum Maschinenhaus Rempen geleitet. Vom Maschinenhaus Rempen fliesst das Wasser in das Rempenbecken.

Die Zentrale Rempen wurde 1958 ausgebaut. 
Im Jahre 1972 wurde das Gebäude der Zentrale Rempen renoviert. Die Turbinen, Generatoren und Pumpengruppen konnten nun von einem Maschinisten zentral überwacht und automatisiert gefahren werden.
1981 wurde die Staumauer Rempen umgebaut. 

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Bilder von damals

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Wohnkolonie Rempen

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1921 wurde in unmittelbarer Nähe der Zentrale Rempen und der Zentrale Siebnen für das Betriebspersonal Wohnkolonien erbaut. Während der Bauausführung der Kraftwerkanlage wurden die Wohnungen vom Personal der Bauleitung benutzt.

 

Heute gehören die Kolonien nicht mehr dem Kraftwerk, sondern sie wurden verkauft.

Bilder von der Kraftwerksbesichtigung:
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In der Zentrale Rempen stehen vier Turbinen und vier Pumpen, mit denen Wasser vom Rempen wieder in den Wägitalersee hochgepumpt wird.

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Hier sieht man die Stromleitungen in der Zentrale Siebnen. Sie leiten den Strom, der im Rempen produziert wurde, in die Schaltanlage der Zentrale Siebnen. 

Podcast, in dem unter anderem auch ein Interview mit Christian Stockinger enthalten ist: 





Geschichte von Rosa Schuler:
 

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